Der erste Durchgang von Herford Rockt sollte
also am 03.12.05 (Ach-
tung: Datum für's Geschichtsbuch
notieren) zuende gehen. Ins Finale
hatten es Yell Of Rage, Crowded Kitchen,
One Way Ticket, Taste Of
Blood, Burned Alive und Happy But Not
Satisfied geschafft (Achtung:
Bandnamen für's Geschichtsbuch notieren).
Um 17 Uhr wurden dann direkt im X die Auftrittsreihenfolge
der Bands
ausgelost. Die Arschkarte der ersten Band
zogen Yell Of Rage, die
dann auch um 18.45 Uhr beginnen mussten/durften!
Und das taten sie wie immer genial! Zwar
nicht ganz so überzeugend
wie in der Vorrunde, aber immer noch grandios
legte das Emo-Hard-
core-Quartett aus Spenge und Jöllenbeck
los. Das X war schon wirk-
lich gut gefüllt und Yell Of Rage
überzeugten die anwesenden genau
wie die Jury. Es gab vieles vom neuen
Album, aber auch ein paar äl-
tere Hits, Klavierübergänge,
ein durchgezogenes Set und einen Jo-
nas, der nachdem er die Meute ordentlich
zusammengebrüllt hatte
freundlich "danke!" sagte!
Als zweites waren dann auch schon Taste
Of Blood dran. Die Schwer-
metaler hatten ebenfalls eine ordentliche
Fanbase am Start, die sich
headbangend vor der Bühne traf. Es
gab derben Metal mit hochwer-
tigen, "oldschool"-beeinflußten
Gitarren. Natürlich durfte, bei dem Na-
men, auch kein Kunstblut fehlen.
Mit Burned Alive folgte dann auch
direkt die zweite Metal-Band des
Abends. Die Jungs hatten sogar Publikum
aus Kassel und sonst wo
dabei und präsentierten ihren im
Vergleich zu Taste Of Blood moder-
nen Metal. Natürlich kam das Posing
wieder nicht zu kurz und die Me-
talfraktion schien zufrieden zu sein.
Auf drei Akkorde wurde dann mit Happy
But Not Satisfied umgestellt.
Die Punkrocker hatten wieder ihren Mob
und ihr Flötenorchester da-
bei, dementsprechend gab es fetzige Musik,
Pogo und schlechte An-
sagen. Mehr sage ich, aus bekanntem Grund,
mal nicht dazu. Außer:
Danke!
Nach diesem Auftritt griff ich ordentlich
zur Flasche, was sich beim
Crowded Kitchen
Konzert auch schon bermerkbar machte. Die Jungs
legten einen besseren Gig hin als in der
Vorrunde und wirkten irgend-
wie fröhlicher und engagierter. Ich
war auch fröhlich, bekam aber lei-
der nicht mehr alles mit....
... so auch garnichts von One Way Ticket,
die nach Zeugenaussagen
ganz gut gerockt und Happy But Not
Satisfied die ein oder andere
Stimme abgenommen haben.
Ich war während des OWT-Auftritts
im Backstage und unterhielt mich
gepflegt mit den doch sehr netten Bands.
Eine sehr coole und friedliche
Atmosphäre dort: so muss es sein!
Klaus Grapke gab den Jungs von
Yell Of Rage ein paar Tipps, von
denen die Mehrheit der Herforder doch
hofft, dass die sie nicht beachten!
Irgendwann gab es dann auch die Ergebnisse:
Verdienter Sieger wur-
den Yell Of Rage, gefolgt von Taste
Of Blood. Ein Ergebnis mit dem
wohl jeder an diesem Abend hervorragend
leben konnte.
BB