Flogging Molly, End of the Line
Bielefeld / Kamp -  03.06.03

Als ich am Kamp ankam war noch nicht viel los. Etwas mehr als eine hand-
voll Leute saß schon draußen rum, als um 20 Uhr pünktlich die Tür auf-
ging. Drinnen traf ich erstmal die schwitzigen Jungs von END OF THE
LINE, die hatten gerade mit FLOGGING MOLLY Fussball gespielt und waren
deshalb völlig außer Atem. Vor dem Konzert schon fertig, und das ohne
Alkohol: Respekt! Ich unterhielt mich noch ein wenig mit Street Beat
Rec. Boss Midge, dann gings auch schon los.
Um kurz nach 21 Uhr betraten END OF THE LINE die Bühne. Der Saal war
immer noch ziemlich leer. Höchstens 50 Leute waren zu diesen Zeitpunkt
da, von denen sich ca. 47 um die Theke tummelten, nur 3 standen direkt
vor der Bühne. Schade für die Band, aber immerhin hatten sie eine geile
Bühne (im Vergleich zum Fla eine Woche vorher). Was soll man zum Auf-
tritt sagen? Die Jungs gaben alles, das Publikum hat leider nicht mit-
gespielt, aber immerhin ordentlich applaudiert.
Dann begann erstmal der "große" Bühnenumbau für FLOGGING MOLLY.
Für die Mischung aus irischer Folkmusik und Punkrock brauchte man
neben Gitarre, Bass und Schlagzeug auch Fidel, Trommel, Akkustikgitarre
und ähnliches auf der Bühne. Der Bereich vor der Bühne füllte sich. Ich
schätze mal, dass ca. 150 Leute da waren.
Dann legten FLOGGING MOLLY los und das Publikum ging von anfang an mit.
Die Band lästerte ein bißchen über das, ihr vorgesetzte, Beck's Bier
(haben keinen Geschmack die californischen Iren!), dann ging's weiter.
Ein ziemlich dichter/blauer/breiter Konzertbesucher übte sich im Stage
diven, brach sich seltsamer weise anscheinend nicht alle Knochen und
hätte irgendwann fast eine vom FM Roadie getickt gekriegt, weil er
dabei die halbe Bühne auseinandernahm. Der Kamp Security regelte die
Sache ruhig und friedlich. (wenn es nur überall so gute Securitys geben
würde...).
Flogging Molly spielten alle Hits "Salty Dog", "What's left of
the Flag", alles was man höre wollte war drin. Mitten im Konzert ging
Bassist Nathen Maxwell mal kurz von der Bühne, anscheinend um seinen
Magen zu leeren... Ein sehr starkes Konzert für Freunde von Guiness und
irischem Folk-Punk!
 BB