Als ich gegen 21 Uhr ins Fla kam, spielte die erste Band NOVACHAIN
bereits seit 20 Minuten. Die Jungs machten guten, schnellen Punkrock
nach Amivorbild. Besonders gefiel mir die Lead-Gitarre, die der band-
eigene Hippie spielte. Nach 30 Minuten weiterer guter Musik fragte
ich
mich wie lange die Band noch spielen würde, denn jeder kennt ja
wahr-
scheinlich dieses Gefühl: Man sieht eine Band von der man kein
Lied
kennt und ist nach ca. 35 Minuten angenervt, egal ob die Band gut ist
oder nicht. Novachain hatten anscheinend Zeit mitgebracht und ver-
punkten noch etwas russiches Folklore. Langsam wurden die anderen Bands
nervös, doch Novachain spielten noch ein bischen. Nach rund 1,5
Stunden
überließen die dann endlich ALIEN 101 die Bühne. Die
machten auch einen
guten Punkrock nach Amivorbild. Mehr Publikum war immer noch nicht
an-
wesend, naja halt Sommerloch. Dann gabs auch noch eine kleine Schau-
spielerische Einlage, als sich der zweite Gitarrist der Band weigerte
ein Lied zu singen und darauf hin den Saal verließ. Wenige Minuten
später wurde er in Zwangsjacke wieder auf die Bühne geführt
und sang.
War nicht schlecht, auch wenn man sich meiner Meinung nach solche
Spässe vor unter 20 Zuschauern echt sparen kann. Als nächstes
kamen
RENT-A-TENT auf die Bühne. Die Mindener spielten ihren Hardcore,
der
mir überhaupt nicht zusagt. Musikalisch bestimmt einwandfrei,
aber
einfach zuviel rumgespiele und oftmals zu wenig Text. Ich verab-
schiedete mich während des Gigs aus dem Fla und verpasste leider
die
21 LICKS, die wohl vor ca. 40 begeisterten Zuschauern ein paar neue
Songs präsentierten.
BB