| The End - Elementary
Label: Relapse Records
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The End... das ist doch mal ne Aussage.
Ende der Langeweile würde ich ohne mit der Wimper zu zucken hin-
zufügen, denn der Fünfer legt
ohne Intro oder sonstiges Rumgefrickel direkt los und überrascht den
unvorbe-
reiteten Hörer mit einem sehr ungewöhnlichen
Rhytmus, der das erste Lied schon so einleutet, dass man
großes auf dem Rest der CD erwarten
kann (und da wird nicht zu viel versprochen...).
Die Jungs schwingen ihre Gitarren, als
wären sie wiedergeborene Götter, die nur auf die Chance gewartet
ha-
ben mit ihrer Kunst ans Licht zu treten.
Und Kunst ist das wirklich was The End da fabrizieren. Man bekommt
hier wirklich viel geboten für sein
Geld... komplexe Songstrukturen, intelligente Arrangements mit einem wahn-
sinnig gut untermauerten Schlagzeuggewitter,
präzisen Gitarrensounds und einer Stimme, die über alles erha-
ben klingt und spielend mit ihren musikalischen
"Gegnern" fertig wird. Zwischenzeitlich kann ich mir allerdings
die Frage "ob es denn nicht auch ohne
strukturloses sphärisches Rumgedamel gegangen wäre" nicht verdrän-
gen, was einen kleinen Schatten auf ein
sonst extrem gut gelungenes Album wirft. Ich habe nichtmal was ge-
gen ruhige Töne auf der CD, die fast
akkustische Ballade im 3/4 Takt am Ende der Scheibe ist meiner Mei-
nung nach ein absoluter Höhepunkt
aber "The Moth and I" wäre denke ich mal als nichtssagender schwächster
Punkt des Albums vermeidbar gewesen. Aber
ansonsten musikalisch eine absolut runde Sache.
Layouttechnisch geht es dann ein bisschen
bodenständiger zu. "Elementary" kommt daher mit einem Cover,
das eine schwarze Pyramide abbildet. Ist
aber genretauglich. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, da die
Promo in einem Pappschuber daherkam.
Meine Anspieltipps:
"Animal", "Dangerous", "And Always" und
"The never ever Aftermath" da gibt's was ruhiges und was lautes auf
die Ohren.
Fazit:
"Elementary" hört sich an wie ein
Zug, der an einem vorbeirauscht und mindestens ein oder zwei Körperteile
mitreißt und einen mit der berechtigten
Frage "Was zum Teufel ist hier gerade passiert?" blutig am Bahnhof
stehen lässt.
love /// who killed josephine
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