Review: The dangerous Summer - If you could only keep me alive
 

The dangerous Summer - If you could only keep me alive

Label: Hopeless Records
VÖ: 2007
Format: CD
Tracks: 7
Links: www.myspace.com/dangeroussummer
Schublade: Indie / Emo

Wenn man "If you could only keep me alive" in den CD-Player schiebt, kann man sich auf ne zielmlich relaxte halbe Stunde gefasst machen...
The Dangerous Summer schaffen es mit eingängigen Nummern das Gehör auch mal für die etwas leiseren Töne zu schärfen.

Ein leises gezupftes Gitarrenintro bildet den Anfang von "I would stay". Dann baut sich der Song langsam auf und wird zu einer Midtempoballade der feinsten Sorte. "The Permanent Rain" ist dann ein in der Strophe geshuffelter "Kopfnick"-Song, der im Refrain mit einer sehr eingängigen Hookline daherkommt. Song Nummer 3 könnte das Ergebnis einer Ehe zwischen Dashboard Confessional und The Starting Line sein... "Here we are after Dark" bringt alles mit, was mich auf einem Konzert zum Tanzen bringen würde. Mit "Wake up" gibt's von den vier Jungs dann wieder einen Midtemposong in dem die Gitarren sehr schön "delayed" wurden. Von dort aus geht es dann "Home"... eine Up-Tempo-Nummer mit überzeugendem Refrain. "Disconnect" schließlich kommt dann mit dem schon längst überfälligen absoluten Sing-a-Long-Refrain daher. Aufgehört wird die Platte verhältnismäßig laut. Ein "Moshpart" mit "Gang-Vocals" ist das Gebot der Stunde.

Artworktechnisch sieht die CD recht interessant gemacht aus. Kein Booklet, aber dafür gibt's nen nettes Digipack. Die farbgebung ist schlicht wie ungewöhnlich... pink grün und grau sind die einzig verwendeten Farben. Auf dem Cover gibt's eine Taube mit aus einer zeitung ausgeschnittenen menschlichen Augen. Auf der Rückseite gibt's die gleiche Geschichte, blos anstatt der Taube richtet sich hier die Aufmerksamkeit auf ein Krokodil. Dazu gibt's nen Haufen Gekrakel, massig EQ-Anzeigen und auf der Innenseite der Hülle die Texte der Songs.

Anspieltips: "Here we are after dark" /// "Disconnect" /// "Of confidence"

Fazit:
Indie///Emo der besten Sorte... Die Jungs passen sich sehr gut im Genre ein, verlieren dabei leider auch so ein bisschen ihre Eigenständigkeit. Aber bei so einer durch und durch soliden Platte verzeiht man dieses kleine Manko doch ziemlich leicht. Für jeden, der sich in einem der Gefielde zuhause fühlt, auf jeden Fall ein Grund sich mal vom Sofa hochzuraffen und in ne neue Platte reinzuhören. Die Band hat auf jeden Fall Potenzial.
 

love /// who killed josephine
 

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