Review: Endstand - Spark
 

Endstand - Spark

Label: Combat Rock Industry
VÖ: 12.10.07
Format: CD
Tracks:
Links: http://www.fireinsidemusic.com/endstand
Schublade: Hardcore




Bei dem Namen Endstand könnte man auch erstmal an was böses denken, der lang-
jährige Hardcorefan wird aber wissen, dass es sich bei der Combo nicht um irgend-
was aus der rechten Ecke handelt, sondern um eine seit über 11 Jahren aktive Hard-
core Band aus Finnland.

Mit "Spark" liegt nun das neue Album vor und das kommt gewohnt brachial daher:
klassischer Hardcore mit viel Power, jedoch verzichtet man auch hier nicht auf Ein-
gängigkeit, spielt die Stärken der Band also wieder voll aus! Entsprechend können
wir uns bei dieser Review kurz fassen, denn was Endstand hier abliefern ist keines-
falls neu oder innovativ, sondern einfach nur das gute aber dennoch schon bekannte
Programm.

Im Vergleich zum Vorgänger "The Time Is Now" lassen es die Jungs wieder etwas
abwechslungsreicher angehen und das steht der Platte verdammt gut. Mit "Future"
findet die finnische Hardcoreinstitution einen rasanten Einstieg, aber auch direkt
Platz für Melodie und ein wenig Variation. Noch ein Stück brutaler brettert man mit
"Ghost" los, findet aber auch hier gegen Ende Platz für die nötige Melodie.

Mit "Dead Flies Part II" geht es etwas hymnenhafter ans Werk, bevor "In Vain?" tat-
sächlich erstmal sehr ruhig startet und dann aber plötzlich seine Energie entfaltet
und zu einem Highlight des Albums wird. Sehr fett kommt "Pressure Release" daher
und brettert so einiges weg. Melodisch geht es mit "Torch" los, aber auch hier geht
man nach wenigen Sekunden zu knallhartem Gebretter über.

Sehr eingängig und mit guter Gitarrenarbeit kommt "Memories" daher, bevor mit
"Counting on you" wieder das Brett kommt. "Eyes Shut" überzeugt wieder duch ei-
ne gelungene Melodie. "New Tone" und "Heart of Gold" ballern zum Ende nochmal
richtig.

Fazit:
Ein gelungenes, fünftes Endstand Album. Fans werden es mögen, wer die Band
bisher nicht mochte wird auch mit dieser Platte kein Fan. Brutaler, klassischer Hard-
core, der Platz für Eingängigkeit und Melodie bietet. Hier findet man "Hymnen und
Mosh-Monster" wie es so schön im Infozettel heißt.

BB

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