Danbert Nobacon & the Pine Valley Cosmonauts - The Library Book of the world
Label: Bloodshot Records
VÖ: 21.09.07
Format: CD
Tracks: 15
Links: www.danbertnobacon.com
Schublade: Country /// Blues /// Singer Songwriter
Ein Pirat... mehr müsste man
eigentlich nicht über diesen Mann sagen oder wissen. Auf dem Album
"The Library Book of the World" wird ordentlich politisches
Seemannsgarn gesponnen. Nicht selten kommt das Schifferklavier aus der
Mottenkiste und erzählt mit seinen sehnsüchtigen Klängen
Geschichten von einer besseren Zukunft und beklagt bzw. kritisiert
Missstände in der Jetztzeit. Das Album kommt in schmissig-folkiger
Aufmachung daher. Ein ganzer Haufen verschiedenster Instrumente jagt
den geneigten Zuhörer durch die konfuse Welt eines Menschen in dem
man hunderte von Persönlichkeiten vermuten könnte. Dass man
dabei auch mal einen genauen Blick auf die Texte werfen sollte
erklärt sich denke ich von alleine, denn dieses Album mutet bei
genauerem Hinhören an wie ein großer Bissen politisches
Cabaret gekleidet in ein Segeltuch aus Folkmusik und Blues.
Das Artwork ist sehr "Piratesque" und einfach gehalten. Hier ein
Totenkopf, da ein Schiff, dort eine Windrose, und so weiter. Im Inneren
des Booklets eine altertümliche Seekarte und ein Foto mit Herrn
Nobacon als geisterartige Gestalt an seinem Klavier vor einem
Hintergrund aus Büchern und allem möglichem Ramsch (aber im
Grunde erwartet man nichts anderes wenn man die CD zum ersten Mal
gehört hat).
Anspieltips: Red Mist /// William Mulholland Meets Andrew Marshall /// Rock'n'Roll Holy Wars
Fazit: Prädikat... besonders wertvoll.
love /// who killed josephine
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