Review: Admiral James T. – The Other Side Of...
 

 Admiral James T. – The Other Side Of The Moonboots

Label: Leech Records
VÖ: 24.06.2006
Tracks: 18
Format: CD
Links: http://www.admiraljamest.com, http://www.leechredda.com
Schublade: Pop

Boah, was is das denn für eine Platte? Ich kanns euch sagen. Das ist eine meiner
neuer Lieblingsplatten. Doch eins kann ich euch nicht sagen: Was Admiral James
T. für Musik macht. Ist das Pop? Ist das Rock? Ist das Country? Ich weiss es nicht,
aber es klingt alles verdammt gut. Angefangen vom rockigen Popsong „Miles Away
From Anywhere“, der auch aus der Feder einer dieser neuen englischen Bands
stammen könnte, über den 1A Countrysong „Ravin ´Bout Myself“, den ich nur allen
ans Herz legen kann. Die Hufe schwingt der Admiral weiter bei „Everyone´s Reelin´“
und „Darleen“ mit einer durchgehenden Bassline und Schlagzeug. Ein bischen ner-
vig hier der Phaser- oder Flangereffekt auf dem Gesang. Die nächsten paar Lieder
geht’s ruhiger her. Perfekte Lieder für das kleine Lagerfeuer. Bei „Made Of Mistakes“
und „Die In The Gutter“  geht’s dann aber wieder rund. Ordentliche Rocksongs im
Midtempo mit ordentlich Spass in den Backen. Da macht das Zuhören wirklich
Spass.

Elektronik! …darf bei so einem Album natürlich auch nicht fehlen. Auch wenns sich
nur um ein paar Sekunden handelt. Bei „It Ait´t Time For You To Die“ dachte ich erst,
mein Autoradio hätte grade den Geist aufgegeben, aber das Ruckeln ist wohl doch
geplant. Und wenn man dann auch schon Rock, Country, (Punk) und ein bischen
Elektronik hatte, dann darf man auch nicht auf Blues verzichten, wie bei „The Tip Of
The Barrel“.

Fazit:
Eins meiner neuen Lieblingsalben. Schon das 7te (und wohl letzte) Album vom Ad-
miral und ich glaube, ich muss mal irgendwie an die anderen Platten rankommen.
Wer Elvis mag, bei Johnny Cash entspannen kann und auch The Clash nicht abge-
neigt ist, der sollte man 1-2 Ohren auf diese Platte werfen.

Karsch
 

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