Review: Abesent Without Leave - Left Alone?
 
 
Absent Without Leave - Left Alone?

Label: Antirockstart Inc.
VÖ: 10.02.07
Format: CD
Tracks: 8
Links: http://www.awol-music.de
          http://www.antirockstar-industries.com
Schublade: Punk / Hardcore
 
 
 
 
 

Öhm ja, das letzte was ich aus der Aachener Szene gehört habe war vor ein paar Jahren,
dass das AZ geschlossen wurde. Mittlerweile läuft der Laden wieder und mit Absent With-
out Leave folgen weitere gute Nachrichten aus dem Drei-Länder-Eck.

Seit 2001 existiert die Band, da wurde es nun auch endlich mal Zeit für eine Debut-Schei-
be! "Left Alone?" liefert acht Songs zwischen Punk und Hardcore, die aber auch mit pop-
igen Einflüssen aufwarten. Dazu gibt es ein recht nettes Booklet mit ein paar s/w Fotos
und allen Texten.

"A-Track" (wer sonst?) eröffnet die Platte und geht gleich gut ins Blut. Ein schneller, trei-
bender Song der zu überzeugen weiß. Der Gesang erinnert mich positiv an einige old-
school Haudegen.

"No Way Back" sucht noch etwas mehr die Abwechlsung zwischen melodischen Punkrock-
parts und wüsten Hardcoreeinlagen. Was mich bei diesem Song richtig nervt ist der Sound
der Leadgitarre im "Solo": Viel zu sauber, viel zu künstlich.

"Cornflakes" setzt Gesangstechnisch weiter auf die Hardcore-Schiene, bevor mit "Falling"
eine ruhigere, melodischere Nummer folgt, die mich allerdings nicht so vom Hocker reißt.
"The Man You Made Me" sucht wieder die Abwechslung zwischen Melodie und Härte, aller-
dings schwächelt der langgezogene Gesang, der Band liegen die Scream- und Shoutparts
besser. Das wird auch bei "So Why" und "Break Out" deutlich: Die Shoutparts wissen ein-
deutig mehr zu überzeugen als die Gesangsparts.

Für einen würdigen Abschluss sorgt "Better Days": Zwar geht der Song nicht voll nach vor-
ne und weißt auch wieder die Gesangsschwächen auf, weiß aber trotzdem auf seine Art
und Weise zu überzeugen, der Ska-Part sorgt nochmal für Abwechslung.

Fazit:
Absent Without Leave machen ihre Sache wirklich gut: Fetter Sound, ein guter Mix von
Punkrock und Hardcore und gute Shoutparts. Lediglich die Gesangsparts und der Sound
der Leadgitarre geben Anlass zum meckern. Über so ein Debutwerk darf man sich wahr-
lich freuen, bleibt der Band zu wünschen, dass sie damit ein wenig auf sich aufmerksam
machen kann!

BB
 

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